Protokoll lesen
Die abgeschlossenen Einzelladungen werden read-only aus dem Loxone-Aktivitätsprotokoll gelesen.
Wie aus dem Aktivitätsprotokoll einer privaten Ladestation ein nachvollziehbarer Quartalsnachweis entsteht – mit klaren Regeln, technischer Prüfung und ohne Eingriff in die Ladestation.
Der Agent unterstützt den Ablauf. Welche Einträge dazugehören und wie gerechnet wird, ist jedoch fest definiert und überprüfbar.
Die abgeschlossenen Einzelladungen werden read-only aus dem Loxone-Aktivitätsprotokoll gelesen.
Der Beginn des Ladevorgangs entscheidet über die Zuordnung zum abgeschlossenen Quartal.
Zeitfolge, Energieangaben und Datenabdeckung müssen plausibel sein. Bei Lücken wird gestoppt.
Nur geprüfte Einträge fliessen in den Nachweis; Summe und Anzahl werden nochmals kontrolliert.
Eine private Ladestation ist praktisch – bis geschäftliche und private Ladevorgänge sauber voneinander getrennt werden müssen. Für ein geschäftlich genutztes Fahrzeug sollte am Quartalsende nachvollziehbar sein, wie viel Energie tatsächlich geladen wurde. Gleichzeitig dürfen weder private Ladevorgänge noch technische Interna in den Nachweis geraten.
Die Ladestation erfasst die einzelnen Ladevorgänge bereits in Loxone. Für die quartalsweise Auswertung reichte die bestehende Sonderprogrammierung jedoch nicht aus: Die Rapportierung war zu wenig detailliert und musste mit zusätzlichem Aufwand nachvollzogen werden.
Die neue Lösung verwendet einen read-only angebundenen Loxone MCP Server. Ein Hermes Agent liest das Aktivitätsprotokoll der Ladestation aus und verarbeitet ausschliesslich die Einträge, die der geschäftlichen Nutzung zugeordnet sind. An der Ladestation selbst wird dabei nichts geschaltet, konfiguriert oder zurückgesetzt.
Das Ziel ist ein verständlicher PDF-Nachweis für das abgeschlossene Quartal. Die Stromrechnung bleibt ein separater Tarifbeleg; der Bericht weist nur die tatsächlich geladene Energie nach.
Der Hermes Agent koordiniert den Ablauf und hilft bei Diagnose, Dokumentation und Fehlerbehandlung. Auswahlregeln, Quartalsgrenzen und Summen sind jedoch fest definiert und technisch prüfbar. Das PDF wird nicht allein deshalb akzeptiert, weil es erzeugt wurde: Anzahl und Energiesumme werden gegen die normalisierten Quelldaten geprüft.
Auch Doppelversand ist berücksichtigt. Ein erfolgreicher Quartalslauf hinterlässt einen eindeutigen Versandnachweis. Ein erneuter Lauf erkennt diesen Zustand und versendet den Bericht nicht nochmals.
Statt einer schwer nachvollziehbaren Spezialauswertung entsteht nun regelmässig ein detaillierter Quartalsnachweis. Die geschäftlichen Ladevorgänge sind separat ausgewiesen, während private Daten und die technische Anlage ausserhalb des Berichts bleiben.
Der grösste Unterschied liegt weniger im PDF als im Ablauf dahinter: Fehlen Daten oder ist die Vollständigkeit nicht beweisbar, wird nicht geraten. Der Bericht wird gestoppt und der Fehler gemeldet.
Rückblickend wäre dieser kontrollierte KI-gestützte Ansatz früher sinnvoller gewesen als eine immer umfangreichere Eigenentwicklung innerhalb der Anlagenlogik. Die robuste Lösung kombiniert vorhandene Messdaten, klare Regeln und automatische Qualitätskontrolle.
Interessant ist nicht, wann welches Fahrzeug geladen wurde, sondern wie aus vorhandenen Daten ein nachvollziehbarer und wiederholbarer Nachweis entsteht.
Eine gute Automation produziert nicht nur ein Dokument. Sie kann erklären, welche Daten verwendet wurden, stoppt bei unvollständiger Grundlage und lässt ihr Ergebnis unabhängig prüfen. Genau dadurch wird aus einem Aktivitätsprotokoll ein belastbarer Quartalsnachweis – ohne die Ladestation selbst zu verändern.