Eishockey-WM 2026 · Platz 1
Zweimal Platz eins – mit freundlicher Unterstützung der KI.
Wie KI bei zwei Tippspielen half und am Ende zweimal CHF 200.– herausschauten.
Zwei Tippspiele, zwei Siege
Eishockey-WM und Fussball-WM 2026 endeten für 4FingerEddy jeweils auf Platz eins. Das Preisgeld war erfreulich wenig virtuell.
Fussball-WM 2026 · Platz 1
Preisgeld pro gewonnenem Tippspiel
Erstaunlich real für digital vorbereitete Tipps
Tippen mit einer zweiten Meinung
Tippspiele sind eigentlich simpel: Ergebnis eintragen, Spiele verfolgen und später feststellen, dass der Sport wieder einmal andere Pläne hatte. Bei uns lief es diesmal erfreulich anders.
Ich nahm an zwei Kicktipp-Tippspielen teil, einmal zur Eishockey-WM 2026 und einmal zur Fussball-WM 2026. Bei der Vorbereitung bekam ich Unterstützung durch KI. Kein Blick in die Zukunft und kein geheimer Draht in die Kabine. Eher eine zusätzliche Meinung, bevor man aus Bauchgefühl oder Sympathie ein etwas zu optimistisches Resultat einträgt.
Von ChatGPT zu Rootkeeper
Beim Eishockey kam die Unterstützung noch direkt von ChatGPT. Das war vor Rootkeepers Zeit, aber das Prinzip war ähnlich: Informationen zusammentragen, mögliche Resultate durchdenken und am Ende selbst entscheiden, welcher Tipp ins Feld kommt.
Bei der Fussball-WM war die Sache strukturierter. Aktuelle Quellen, Form, Team-News und weitere Einflussfaktoren flossen in die Analyse ein. Vor entscheidenden Spielen gab es nochmals einen Recheck. Die KI lieferte Vorschläge, entschieden und eingetragen wurde weiterhin von einem Menschen. Das war vermutlich gut so. Eine KI kann viel, aber sie muss am Montag auch nicht erklären, warum sie beim Final auf ein 4:4 gesetzt hat.
War es wirklich die KI?
Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Sport bleibt unberechenbar. KI kann keine Tore schiessen und den unerklärlichen Totalaussetzer einer eigentlich favorisierten Mannschaft ebenfalls nicht verhindern.
Sie kann Informationen ordnen und als zweite Meinung helfen. Ob die beiden Siege ohne KI auch gelungen wären, lässt sich nicht mehr testen. Auf den Ranglisten stehen jedenfalls zweimal Platz eins. Und das Preisgeld war erfreulich analog.
Die beiden Ranglisten
Die Namen weiterer Teilnehmender und die interne Organisation sind bewusst unkenntlich gemacht.
Kurz gesagt
KI war kein Sportorakel, sondern ein digitaler Sparringspartner. Die Tipps, Freigaben und Verantwortung blieben bei mir. Das Resultat: zwei Siege, zweimal CHF 200.– und eine ziemlich gute Antwort auf die Frage, ob KI im Alltag auch einmal einfach Spass machen darf.